IT-Landschaften

Problematik

Angesichts der Vielschichtig der Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung und in grösseren Firmen, ist es selbstverständlich geworden, dass verschiedendste Programmsysteme eingesetzt werden. Dies mit gutem Grund: Die Standardsysteme (Textverarbeitung, Datenbanken, GIS, etc.) sind eben keine Alleskönner.

Dabei besteht aber die Gefahr, dass für jede anwendungsorientierte Aufgabe ein isoliertes (Teil)-System gekauft/gebaut wird. Meist entstehen damit redundante Datenbestände, die nicht übereinstimmen oder mit erheblichem Aufwand nachgeführt werden müssen. Zudem wäre eine bestimmte Funktionalität durchaus in verschiedenen Bereichen gewünscht. Sie kann aber nur angeboten werden, wenn sie auch mehrfach erstellt wird.

Je grösser, komplexer eine solche Landschaft von Programmsystemen und Datenbanken ist, umso grösser werden die Probleme der Wartung und Weiterentwicklung.

Übersicht gewinnen

Um Übersicht zu gewinnen, gilt es ein Inventar der vorhandenen Systeme zu erstellen. Dabei muss u.a. erkannt werden:

  • Welche Anwendungen (Programmsystem + Modell/Konfiguration) gibt es?
  • Welche Daten werden von diesen gelesen, modifiziert, erzeugt?
  • Wie häufig sind Änderungen und Nutzungen?

Wird eine solche Übersicht nur mittels Text (und illustrierender Grafik) dokumentiert, ist die Gefahr gross, dass daraus nur ein geringer Nutzen gezogen werden kann. Besser erfolgt die Beschreibung einer solchen IT-Landschaft mit formalen Mitteln (z.B. formale Beschreibungssprache), die auf einer klaren Abstraktion von Daten und Prozessen aufbaut.

Adasys knüpft dabei an die Erfahrungen im Bereich der Datenmodellierung an und eröffnet damit auch die Möglichkeit, dass die Beschreibungen gezielt maschinell für verschiedene Zwecke ausgewertet werden.

Schrittweise Verbesserung der Situation

Die Bereinigung komplexer IT-Landschaften ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Statt eines "Big-Bangs" empfiehlt sich immer ein sorgfältiges, schrittweises Vorgehen. Die Teilschritte können dabei dank der formalen Beschreibung sorgfältig geplant und präzise festgehalten werden.

Wichtige Anliegen solcher Teilschritte sind die Synchronisierung redundanter Datenbestände oder (besser aber häufig schwieriger) die Elimination der Redundanzen sowie die Reduktion der zu unterhaltenden Elemente (Programme, Modelle, etc.).

Unsere technologischen Überlegungen, die Gedanken hinter INTERLIS und der Software-Baustein Adabrix sind Beiträge von Adasys, die gut zum Schlagwort "SOA" passen, ohne dass sie hektisch dafür erstellt wurden.

 
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